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    OPC Foundation stellt FX-Spezifikation fertig
    Foto: Foto: Miron Huang / Unsplash
    Konnektivität & Schnittstellen

    OPC Foundation stellt FX-Spezifikation fertig

    Drei Jahre nach ihrem Start hat die Field Level Communications Initiative (FLC) der OPC Foundation die OPC-UA-FX-Spezifikationen (Field eXchange) fertiggestellt
    Veröffentlicht
    15. Dezember 2021
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Konnektivität & Schnittstellen

    Öffentlich verfügbare Spezifikation

    Die FLC-Initiative hat mit der Fertigstellung des zweiten OPC-UA-FX-Spezifikationskandidaten einen wichtigen Meilenstein im laufenden Projekt erreicht, der nach der Prüfung durch die OPCF-Mitglieder die erste öffentlich verfügbare Spezifikation sein wird. Der Release Candidate der Field Level Communications Initiative besteht aus vier Spezifikationsteilen (Parts 80-83) und konzentriert sich auf die Kommunikation zwischen Automatisierungskomponenten zum Austausch von Prozess- und Konfigurationsdaten unter Verwendung von OPC UA Client/Server und PubSub-Erweiterungen in Kombination mit Peer-to-Peer Verbindungen und Basisdiagnose:

    UAFX-Multi-Vendor-Interoperabilitäts-Demo

    Darüber hinaus wurde eine Multi-Vendor-Interoperabilitätsdemo realisiert, die Komponenten von insgesamt 20 Herstellern kombiniert, um einen herstellerübergreifenden Datenaustausch über OPC UA und die Erweiterungen für die Feldebene, OPC UA FX, zu ermöglichen. Der Fokus der Interoperabilitätsdemo liegt auf der horizontalen Kommunikation zwischen Automatisierungskomponenten, d.h. der Controller-to-Controller-Kommunikation. Mit den UAFX-Erweiterungen sind die Steuerungen in der Lage, über UAFX-Connections und PubSub-Mechanismen Prozessdaten mit anderen Steuerungen auszutauschen. In der Demo selbst werden die Prozessdaten über UDP/IP über kabelgebundenes Ethernet oder Ethernet-TSN sowie in Kombination mit einer 5G-Funkverbindung ausgetauscht.

    In der Demo fungieren die Controller als UAFX-Publisher und/oder UAFX-Subscriber, die über UAFX-Connections Daten austauschen. Die Konfiguration und Vernetzung der Controller erfolgt über sogenannte UAFX-Connection-Manager, die entweder in den Controller integriert oder als externe Softwarekomponente implementiert sind. Die verwendeten Connection-Manager wurden von Siemens und Unified Automation implementiert. Die Überwachung aller Steuerungen erfolgt in Echtzeit über ein zentrales Dashboard, das den jeweiligen Status, ausgewählte Prozessdaten und weitere Informationen aus dem UAFX-Asset-Information-Modell der Automatisierungskomponenten visualisiert.

    Teilnehmer an der Demo sind die Hersteller ABB, Beckhoff, Bosch Rexroth, B&R, Emerson, Festo, Honeywell, Hirschmann/Belden, Huawei, Kuka, Mitsubishi, Moxa, Omron, Phoenix Contact, Rockwell Automation, Schneider Electric, Siemens, Unified Automation sowie Wago und Yokogawa.

    Weitere relevante Aspekte

    Zwei zusätzliche Demos wurden implementiert, um weitere äußerst relevante Aspekte für die Kommunikation auf Feldebene zu beleuchten: Erstens eine Multi-Vendor-Demo zur Demonstration des deterministischen Transports in einem konvergenten Netzwerk auf der Basis von OPC UA über TSN unter Verwendung der UAFX-Erweiterungen mit einem direkten Layer-2-Mapping zur Optimierung der Effizienz für hochleistungsfähige Echtzeitanwendungen. Zweitens der Prototyp eines Safety Testing Tools, das für die entwicklungsbegleitende Prüfung und Zertifizierung von OPC-UA-Safety-Geräten auf Basis der neuen OPC-UA-Safety-Spezifikation, die nun auch PubSub und UAFX unterstützt, eingesetzt werden soll. (ge)

    Kontakt: OPC Foundation Headquarters and Administrative Office 16101 N. 82nd Street, Suite 3B Scottsdale, AZ 85260–1868 USA Phone: 480 483–6644 Fax: 480 483–7202 Email: office@opcfoundation.org www.opcfoundation.org

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