Olaf Isendahl, Vertriebsmarketing Elektromechanik, und Peter Ketler, Produktmarketing Schutzschalter, Phoenix Contact GmbH & Co. KG; Blomberg
Inhaltsverzeichnis 1. Vorteile für Entwickler und Einkäufer 2. Vorteile bei Installation und Inbetriebnahme 3. Vorteile für den Betreiber: keine Anlagenausfälle 4. Lösungen aus einer Hand
Die Anforderungen an die Zuverlässigkeit von 24-VDC-Schaltschrank-Versorgungssystemen wachsen stetig. Nicht ohne Grund sorgen in immer mehr Systemen hochwertige Stromversorgungen, Redundanz- und USV-Module in Kombination mit elektronischen Schutzschaltern und Fernüberwachungsmechanismen für eine hohe Anlagenverfügbarkeit. Gleichzeitig steigt die Komplexität der Planung, der Kombinatorik und Beschaffung geeigneter Komponenten sowie der Errichtung solcher Versorgungssysteme. Einzelne Bauteile des Versorgungssystems – wie etwa Schutzschalter – helfen, diese Komplexität zu reduzieren.
Mit dem Bauteil Schutzschalter wird meistens nur der Schutz von Kabeln und Leitungen vor Überlast und Kurzschluss in Verbindung gebracht – gemäß der DIN VDE 0100-430:2010-10: Errichten von Niederspannungsanlagen – Teil 4-43: Schutzmaßnahmen – Schutz bei Überstrom. Dass Schutzschalter deutlich mehr können, beweist das personalisierbare Geräteschutzschalter-System Caparoc von Phoenix Contact.
Vorteile für Entwickler und Einkäufer
Die erste Hürde, die elektrische Komponenten und Baugruppen vor ihrem Einsatz immer nehmen müssen, ist das Design-in durch die Elektroentwicklung. Hier erwartet der Entwickler – vor allem, wenn er CAE-unterstützt arbeitet – ein vollständiges digitales Setup. Bei Caparoc beginnt dies bereits bei der Auswahl der Komponenten. Mit Hilfe eines Konfigurators lässt sich auf der Internet-Seite von Phoenix Contact schnell und unkompliziert das passende Geräteschutzschalter-System aus Bauteilen und ergänzenden Dienstleistungen zusammenstellen:
Dann werden weitere Einstellungen vorgenommen – etwa die Festlegung des individuellen Nenn-Auslösestroms pro Kanal oder die Beschriftung der Module und Kanäle. Trotz zahlreicher Kombinationsmöglichkeiten führt der Konfigurationsprozess immer zur eindeutigen, dauerhaft gültigen Artikelnummer und Konfigurations-ID. Das vereinfacht den späteren Bestellprozess des gesamten Geräteschutzschalter-Systems erheblich. Außerdem lässt sich mittels ID die Konfiguration jederzeit wieder aufrufen und an aktuelle Anforderungen anpassen. Auch Umplanungen und Umbauten werden damit einfacher.
Ergänzend dazu bietet der Konfigurator Systemdatenblätter, Beschriftungs-, 2D- und 3D- sowie Eplan-Daten. Der sogenannte digitale Zwilling erfährt damit eine deutliche Aufwertung, denn nicht nur die einzelnen Komponenten, sondern das gesamte 24-VDC-Absicherungssystem wird vollständig und umfassend abgebildet.





