Phoenix Contact ergänzt sein bestehendes Portfolio an Geräteanschlüssen mit Push-X-Technologie um einen neuen doppelstöckigen Leiteranschluss. Das Unternehmen reagiert damit auf den anhaltenden Trend zu kompakteren Bauformen in Schaltschränken und Feldgeräten, bei denen eine höhere Anschlussdichte bei gleichzeitig einfacher Handhabung gefordert wird.
Die Push-X-Technologie von Phoenix Contact arbeitet nach dem Prinzip des werkzeugfreien Direktsteckanschlusses: Der Leiter wird ohne Betätigungswerkzeug direkt in die Anschlusskammer eingeführt und dort durch eine Federklemme sicher gehalten. Gegenüber konventionellen Schraubanschlüssen entfällt damit der Anzugsdrehmoment-Schritt, was die Verdrahtungszeit im Schaltschrankbau und bei der Gerätekonfektionierung spürbar reduziert.
Durch die doppelstöckige Bauweise lassen sich auf gleicher Baugruppenbreite doppelt so viele Leiteranschlüsse realisieren wie bei einreihigen Ausführungen. Für Anwendungen in Steuerungssystemen, I/O-Modulen oder Feldgeräten, bei denen der verfügbare Bauraum begrenzt ist, bedeutet das eine direkte Verringerung des Platzbedarfs auf der Leiterplatte oder im Gehäuse – ohne Abstriche bei der Leiterquerschnitts-Flexibilität.
In der Praxis relevant ist dieser Ansatz vor allem dort, wo dichte Signalverdrahtung auf engem Raum gefragt ist: etwa in modularen SPS-Systemen, dezentralen Peripheriebaugruppen oder kompakten Antriebsreglern. Der werkzeugfreie Anschluss vereinfacht zudem Servicearbeiten im Feld, da Leiter ohne Spezialwerkzeug getauscht werden können.
Phoenix Contact adressiert mit der Erweiterung des Push-X-Portfolios einen Markt, in dem die Verdrahtungstechnik zunehmend als Hebel für Effizienzsteigerung im Maschinen- und Anlagenbau betrachtet wird. Kürzere Verdrahtungszeiten, reduzierter Fehleranteil durch Entfall von Anzugsdrehmomenten und die Möglichkeit zur Automatisierung der Leiterbestückung sind Faktoren, die in der industriellen Fertigung direkt auf die Stückkosten einzahlen. Konkrete technische Spezifikationen wie Bemessungsströme, zulässige Leiterquerschnitte und Rastmaße sollten für die Projektierung direkt beim Hersteller oder über das Datenblatt bezogen werden.
Quelle: Phoenix Contact – https://www.pressebox.de/pressemitteilung/phoenix-contact-gmbh-co-kg/neue-push-x-leiteranschlsse-fr-mehr-anschlussdichte-und-eine-einfache-verdrahtung/boxid/1312663





