Phoenix Contact hat mit den Baureihen SPTH 1,5 und SPTH 3 neue Leiterplattenklemmen vorgestellt, die ein sogenanntes Twin-Design mit der Push-in-Anschlusstechnologie des Unternehmens verbinden. Das Twin-Design ordnet zwei Klemmstellen übereinander an, sodass auf derselben Leiterplattenfläche doppelt so viele Leiter angeschlossen werden können wie bei einreihigen Ausführungen. Dies ist insbesondere in kompakten Steuerungsgehäusen, Feldgeräten und Frequenzumrichtern relevant, wo der verfügbare Bauraum auf der Platine eng bemessen ist.
Die Push-in-Technologie erlaubt das werkzeuglose Einstecken von starren Leitern und Leitern mit Aderendhülse direkt in die Klemmöffnung. Flexible Leiter lassen sich über einen integrierten Betätigungshebel oder -schlitz anschließen. Im Vergleich zu Schraubklemmen entfällt der Anzugsmoment-Schritt, was Montagezeiten in der Serienfertigung von Geräten merklich verkürzt und Fehlerquellen durch inkonsistentes Anzugsmoment reduziert. Phoenix Contact setzt diese Technologie bereits in zahlreichen Klemmenreihen wie der PT- und der PTDA-Familie ein; die SPTH-Baureihe überträgt das Prinzip nun auf die doppelstöckige Leiterplattenbauform.
Die SPTH-1,5-Variante ist für kleinere Leiterquerschnitte ausgelegt, die SPTH-3-Variante deckt größere Querschnitte ab. Beide Baureihen sind für die direkte SMT- oder THT-Montage auf der Leiterplatte konzipiert. Genaue Angaben zu Strom- und Spannungsgrenzwerten sowie zum Rastermaß gehen aus der vorliegenden Pressemitteilung nicht hervor; diese Parameter sind dem Datenblatt von Phoenix Contact zu entnehmen.
Aus Sicht der Steuerungs- und Antriebstechnik adressieren solche Klemmen eine praktische Anforderung: Geräteentwickler müssen bei wachsender Funktionsdichte – etwa durch zusätzliche IIoT-Schnittstellen oder Safety-Kanäle – die Anschlussebene auf der Platine effizient nutzen, ohne das Gehäuseformat zu vergrößern. Das Twin-Design bietet hier einen direkten konstruktiven Vorteil gegenüber einstöckigen Alternativen. Gleichzeitig bleibt die Kompatibilität mit automatisierten Bestückungsprozessen ein wesentliches Kriterium, das Phoenix Contact mit der THT-tauglichen Ausführung berücksichtigt.
Die SPTH-Baureihen richten sich an Gerätehersteller in der Automatisierungs- und Antriebstechnik sowie an Entwickler von Mess- und Feldgeräten, die hohe Verdrahtungsdichte mit reproduzierbarer Montagequalität kombinieren müssen. Weitere technische Details und Bestellinformationen stellt Phoenix Contact über seinen Produktkatalog und die Pressemitteilung auf Pressebox bereit.
Quelle: Phoenix Contact – https://www.pressebox.de/pressemitteilung/phoenix-contact-gmbh-co-kg/spth-im-twin-design-mit-push-in-technology/boxid/1305533





