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    Rittal, Eplan und Cideon auf der SPS IPC Drives 2018
    Foto: Foto: Jonathan / Unsplash
    Konnektivität & Schnittstellen

    Rittal, Eplan und Cideon auf der SPS IPC Drives 2018

    Eplan bietet auf der SPS IPC Drives eine individuelle Prozessberatung und präsentiert gemeinsame Projekte mit Rittal und Cideon
    Veröffentlicht
    09. November 2018
    Lesezeit
    4 Minuten
    Rubrik
    Konnektivität & Schnittstellen

    Ist Ihr Prozess bereits durchgängig digitalisiert? Diese Kernfrage in Bezug auf das Engineering stellt Lösungsanbieter Eplan seinen Anwendern offensiv und bietet direkt auf der SPS IPC Drives 2018 in Nürnberg eine Prozessberatung an. Im Zentrum des Messestandes wird dafür ein Konzept-Bereich integriert. Unternehmen können hier vor Ort mit Experten von Eplan ihre Engineering-Prozesse beleuchten. Diese zeigen dann erste Potenziale zur Optimierung der Engineering-Landschaft, ihrer Prozesse und Datenflüsse auf, die die Entscheider direkt mitnehmen können. Somit können wertvolle Lösungsansätze erarbeitet werden, welche die Möglichkeit bieten, Abläufe der Automatisierungstechnik im Maschinen- und Anlagenbau nachhaltig besser zu machen.

    Kurz vor ihrer Auslieferung präsentieren die Monheimer darüber hinaus gemeinsam mit ihrer Schwestergesellschaft Cideon die neue Version 2.8 der Eplan-Plattform. Anwender können hier von Erweiterungen im Bereich Konfiguration, Bus-Daten und Roundtrip-Engineering mit dem TIA-Portal von Siemens profitieren. Die CAE-Lösung Eplan Electric P8 verfügt außerdem über eine komplett neue Bedienoberfläche sowie ein integriertes Anwenderportal. Und Besucher der Messe können nicht nur in der Professional-Version von Eplan Pro Panel zahlreiche Möglichkeiten zum Tausch von platzierten Artikeln oder ganzen Schaltschrankgehäusen ausprobieren, auch die automatisierte Migration TS8-basierter Projekte auf das neue Großschranksystem VX25 von Rittal wird vorgestellt.

    Vom Schaltplan bis zur Prüfung

    Zudem zeigen Rittal und Eplan am Beispiel einer Schaltschrank-Verdrahtung, wie der Produktherstellungsprozess im Steuerungs- und Schaltanlagenbau durch Digitalisierung, Standardisierung und Automatisierung industrialisierbar ist. Dabei wird der Weg vom Schaltplan über die Planung der Verdrahtung in 3D, die automatische Fertigung der Einzeldrähte und schließlich der Installation und Prüfung anschaulich dargestellt. Besonders hervorgehoben wird hier die Vorstellung des Wire Terminal WT von Rittal Automation Systems, ein Drahtkonfektionierautomat zur vollautomatischen Drahtkonfektionierung von verschiedenen Aderquerschnitten. Ergänzend dazu zeigen Rittal und Eplan die Leistungen ihres Value Chain Consultings rund um Produkte und Lösungen.

    Bereits zur Hannover Messe hatte Store Share View den ersten Auftritt – die erste Stufe des Cloud-Konzepts von Eplan. In Nürnberg wird das Unternehmen die Software unter einem neuen Produktnamen vorstellen und in wenigen Wochen ist sie dann auch verfügbar. Mit Veröffentlichung der Eplan Plattform 2.8 können Anwender somit erstmals direkt in der Cloud Projekte ansehen, kommentieren und teilen. Zugleich markiert Store Share View den ersten Meilenstein in Cloud-to-Cloud-Anbindungen, die der Lösungsanbieter am Beispiel verschiedener Anwendungsszenarien im Service präsentiert. Ein gemeinsam mit PTC entwickelter Showcase von Eplan Service & Maintenance verfolgt beispielsweise das Ziel, per Tablet das Prinzip des mechatronischen Engineerings erlebbar zu machen. Die Basis dafür ist eine Cloud-to-Cloud-Verbindung zwischen der IoT-Plattform Thingworx Studio von PTC und Store Share View.

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    Ganzheitliche Effizienzsteigerung

    „Unsere Kunden aus dem Steuerungs- und Schaltanlagenbau erwarten in steigendem Maße Gesamtlösungen zur ganzheitlichen Effizienzsteigerung in ihren Produktentwicklungs- und Produktionsprozessen“, sagt Uwe Scharf, Geschäftsbereichsleiter bei Rittal. „Auf der SPS IPC Drives 2018 stellen wir unter Beweis, dass sich Rittal über einzelne Produkte hinaus konsequent in die Wertschöpfungskette des Steuerungs- und Schaltanlagenbau hineingedacht hat. Die integrierten Lösungen bieten handfeste Vorteile wie hohe Wirtschaftlichkeit, Schnelligkeit und Innovation“, führt der Leiter der Business Unit Industry weiter aus. Ein gutes Beispiel dafür ist das Großschranksystem VX25. Bei seiner Entwicklung spielte der intensive Dialog mit Kunden eine entscheidende Rolle. Bei einer groß angelegten, wissenschaftlich fundierten Usability-Studie bei Steuerungs- und Schaltanlagenbauern in Deutschland, den USA und China kristallisierten sich dafür 150 konkrete Anforderungen an den Schaltschrank der Zukunft heraus. Diese ergänzte Rittal um die Erkenntnisse des ebenfalls eingebundenen Kundenbeirats.

    Systematisch entwickelt

    Beim VX25 wurden alle wichtigen und auf dem Markt etablierten Produkteigenschaften des bisherigen TS 8-Standards erhalten sowie zusätzlich eine Vielzahl an Funktionen integriert. Darüber hinaus hat die systematische Entwicklung des VX25 dazu geführt, dass nun folgende Eigenschaften zu den Kernmerkmalen der Schaltschränke zählen: reduzierte Komplexität, Zeitersparnis, Sicherheit in der Montage sowie eine hohe Datenqualität und Durchgängigkeit der Daten. Besucher der SPS IPC Drives können sich im Zentrum des 1120 m² großen Rittal-Messestandes mit dem neuen Schranksystem vertraut und bei praktischen Workshops mitmachen. Demonstriert werden etwa die Montage von Türen und Flachteilen, der Einbau von Chassis, das Nachrüsten des 180°-Scharniers und Komfortgriffs sowie die Anreihung von Schränken.

    Zudem zeigt das Unternehmen, dass der Großschrank genauso für extreme Anforderungen einsetzbar ist, da er in einer Edelstahl- sowie einer NEMA-4X-Version zur Verfügung steht. Und auch eine Weiterentwicklung des Systems zum VX25 Ri4Power für den Aufbau von Niederspannungsschaltanlagen nach IEC 61439-2 wird vorgestellt. Dieser verfügt über einen Systemausbau inklusive eines Sammelschienen-Systems, mit dem sich der Leistungsbereich auf bis zu 6300 A erhöhen lässt, während gleichzeitig der Kupfereinsatz reduziert werden kann. ik

    Weitere Informationen zur Eplan-Plattform:

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