Inhaltsverzeichnis
1. Gleichstrom-USV für empfindliche Verbraucher 2. Flexibilität durch großen Parametersatz 3. Sinnvolle Details für den Praxiseinsatz
Auch weniger drastische Störungen, wie Abweichungen der Nennspannung, können heute nicht mehr toleriert werden, da Aktoren und Sensoren empfindlich auf Unregelmäßigkeiten in der Versorgungsspannung reagieren oder sogar ihre Funktion verändern. So laufen beispielsweise ungeregelte Gleichstrommotoren schneller oder langsamer, wenn sich die Versorgungsspannung ändert. Zudem verfügen nicht alle Sensoren über eine stabilisierte Konstantspannungsquelle als Referenz.
Gleichstrom-USV für empfindliche Verbraucher
DC-USVs der nächsten Generation, wie die UGVNG 20 von Wöhrle, lösen dieses Problem durch eine klug gewählte Mikroprozessor-Steuerung und bieten darüber hinaus eine Fülle an weiteren Funktionen. So sorgen sie selbstverständlich für eine stabile Ausgangsspannung, unabhängig von der Versorgung am Eingang. Der hierfür eingesetzte DC-DC-Wandler erlaubt darüber hinaus einen weiten Spannungsbereich zwischen 12 und 48 V, was den Einsatz des UGVNG 20 in praktisch jedem Szenario erlaubt.
Noch wichtiger ist aber, dass sich die USV aufgrund der Mikroprozessor-Steuerung bei der Wahl der Energiespeicher flexibel zeigt. Von herkömmlichen Bleizellen über Nickel-Metall-Hybrid- und Lithium-Ionen-Akkus bis hin zu Supercaps sind alle Optionen möglich. Entwickler können den perfekten Speicher für jeden Anwendungsfall auswählen, beispielsweise Supercaps, wenn sehr hohe Entladeströmen und Temperaturunempfindlichkeit gefragt sind. Vorbelegte Ladekennlinien passen die USV schnell an den gewählten Speicher an, detaillierte Parameter kann der Anwender selbst einstellen. Um die Lebensdauer der Speicher zu maximieren, bietet das Gerät eine Schnittstelle für einen NTC-Temperaturfühler, über welchen die Batterietemperatur überwacht und daraufhin die Ladeparameter automatisch angepasst werden. Wartungsintervalle können so verlängert und Servicekosten gespart werden.
Flexibilität durch großen Parametersatz
Die Programmierbarkeit der USV ist eine wichtige Eigenschaft. Neben der bereits erwähnten Ausgangspannung, die von 12 bis 48 V in 0,1-V-Schritten eingestellt werden kann, sind Stromlimits und weitere Grenzwerte programmierbar. Werden diese Grenzwerte erreicht, kann dies flexibel auf dem Display angezeigt oder über zwei programmierbare Relais signalisiert werden. Neben der Signalisierung werden Log-Einträge erstellt und Flags gesetzt, um später Zustands- oder Fehler-Analysen durchführen zu können.





