1. Lastenheft als Startpunkt für die Beratung 2. Möglichkeiten der Gehäuseanpassung nutzen 3. Gehäuse anforderungsgerecht angepasst 4. Fazit 5. Komplettlösung aus einer Hand 6. Zum Unternehmen
Viele Kunden kommen erst dann auf uns zu, wenn sie bereits ihre Elektronik entwickelt haben und fragen bei uns ein passendes Gehäuse an“, erklärt Hubert Wolf, Produktmanager Systemtechnik bei der Bopla Gehäuse Systeme GmbH in Bünde. „Das kann funktionieren, ist jedoch unter fertigungstechnischen Gesichtspunkten nicht immer sinnvoll.“ Es kann sehr zeit- und kostenaufwendig werden, ein geeignetes Gehäuse zu finden und dieses dann mithilfe mechanischer Bearbeitung an die Erfordernisse der vorhandenen Elektronik anzupassen.
Lastenheft als Startpunkt für die Beratung
„Es wäre viel einfacher und auch deutlich kostengünstiger, wenn der Kunde uns bereits mit ins Boot holen würde, sobald er eine Produktidee entwickelt hat bzw. sobald das Lastenheft für das künftige Produkt existiert“, so Wolf weiter. „Denn dann kann er von unserer Fertigungskenntnis profitieren und seine Idee mit unserer Hilfe kostenoptimiert umsetzen.“ Das Lastenheft beschreibt die Anforderungen an das Produkt und damit auch an die Elektronik sowie an das Gehäuse. Daraus ergeben sich neben Form und Größe auch die entscheidenden Funktionsparameter für ein Elektronikgehäuse, also seine gewünschte Beständigkeit gegenüber Temperaturwechsel, UV-Strahlung, Chemikalien, Schock und Vibrationen sowie der notwendige IP-Schutz etc.
Möglichkeiten der Gehäuseanpassung nutzen
Auf Grundlage dieser Informationen kann Bopla seine Kunden bereits zu Beginn des Entwicklungsprozesses umfassend beraten. In dieser Phase wird auch deutlich, ob für die betreffende Anwendung ein völlig neues Gehäuse entwickelt werden muss oder ob eines der Standardgehäuse aus dem breiten Produktportfolio der Bünder anforderungsgerecht angepasst werden kann. Auch die dazu erforderlichen Bearbeitungsschritte zählen zum Dienstleistungsangebot des Unternehmens, angefangen von der mechanischen Bearbeitung – also dem Einfügen von Löchern und Aussparungen für Kabeldurchführungen, Tasten, Stecker oder Kühlmittelleitungen etc. – über eine anwendungsspezifische Gestaltung und die Integration von applikationsspezifischen Befestigungspunkten für die verbaute Elektronik bis hin zur Entwicklung und Montage einer Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) wie (Folien-)Tastatur oder (Touch-)Displays. Auf Basis eines gemeinsam abgestimmten Konzepts und unter Berücksichtigung der effektivsten Fertigungsmethoden übernimmt Bopla auf Wunsch ebenfalls die Integration der Elektronik in dieses Gehäuse. Auf diese Weise können die Schnittstellen optimal aufeinander abgestimmt werden.





