Der Anwender kann per einfacher Projektierung eine Datenerfassung von Maschinen mit der Anzeige von Betriebszuständen per Browser, z.B. auf Mobilgeräten, und einer Weitergabe in die Cloud umsetzen. Besonders einfach gelingt der Einstieg mit der Visualisierungslösung u-create Procon-Web für den Anwender: Er erhält alle für ihn relevanten Informationen user-zentriert aufbereitet und dargestellt und wird dadurch bei seinen Aufgaben bestmöglich unterstützt.
Bedienung auf beliebigen Endgeräten
Daten zu sammeln hieß vor nicht allzu langer Zeit Instrumente abzulesen, einigermaßen komfortabel in einer Leitwarte oder auf langen Fußwegen durchs Anlagenfeld. Sensorik war teuer und die gewonnenen Daten ließen sich nicht ohne Weiteres in andere Umgebungen einpflegen. Mit dem IIoT, dem Industrial Internet of Things, sind viele Grenzen gefallen. Die Daten eines Sensors tief im Anlagenfeld finden ohne Umwege über Gateways Eingang in ein ERP-System selbst auf einem anderen Kontinent – und das praktisch in Echtzeit. Das Problem besteht nun darin, die vielen Informationen sinnvoll auszuwählen, zu bündeln oder auch aufzubereiten. Hier liegt aber auch ein enormes Potenzial. Die Fertigungsqualität und Leistungsfähigkeit von Maschinen sind bereits auf einem sehr hohen Niveau. Wesentliche Steigerungen von Rentabilität, bzw. Wertschöpfung, sind hier nur schwer zu erzielen. Anders sieht es bei der Datenverarbeitung und damit verbunden dem Bereich HMI (Human Machine Interface/Mensch-Maschine-Schnittstelle) aus. Dort gibt es noch viel Spielraum, um Prozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen. Unabdingbar für den Erfolg sind hierbei plattformunabhängige Systeme, bei denen Daten beliebig erfasst und verarbeitet werden. Ein wichtiger Baustein ist die Visualisierung und eine einfache Bedienung auf beliebigen Endgeräten. Das klingt kompliziert, aber es gibt sehr einfache Lösungen, wie die HMI/Scada-Software u-create Procon-Web von Weidmüller. Dadurch ergibt sich nicht nur die Möglichkeit, verschiedene Endgeräte zu nutzen (ggf. BYOD/bring your own device), sondern auch der Vorteil, dass die Software ohne Installation auf dem Client auskommt. So lässt sich die Verwendung wie auch die Erweiterung der Nutzung flexibel gestalten. Im Falle eines Hardwaredefekts werden wertvolle Zeit und Kosten gespart.
I/O-System als Basis
Weidmüller begleitet die beschriebene Entwicklung schon lange und treibt sie mit offenen Lösungen voran, die dem Anwender einen einfachen Einstieg in die Welt des IIoT ermöglichen. Mit dem I/O-System u-remote und der Steuerung u-control bietet das Unternehmen bereits eine Automatisierungslösung auf Basis von offenen und herstellerunabhängigen Web-Plattformen (HTML5, CSS3, JavaScript). Die System-Konfiguration erfolgt im Browser, unabhängig von einem bestimmten Betriebssystem. Der Zugriff kann direkt über ein Netzwerk oder eine Cloud erfolgen. Damit stehen dem Anwender viele Daten zur Weiterverarbeitung auf beliebigen Systemen zur Verfügung. Die Prozessdaten aus Maschinen und Anlagen (z.B. Strom, Spannung, Temperatur, Druck), die u-control erfasst und steuert, lassen sich über Ein- und Ausgabefelder, aber auch in Form von Kurvenverläufen darstellen. Sie können zudem vorverdichtet, abgespeichert und weitergegeben werden. Auf diesem Level lassen sich die Informationen sowohl lokal an der Maschine als auch an anderen produktionsnahen Stellen, beispielweise im Schichtleiterbüro, visualisieren. Auch der Fernzugriff über das Web möglich.





